Meine erste Einzelausstellung in der Galerie ohne Namen
Vom 14. bis 18. Januar 2026 durfte ich einen ganz besonderen Meilenstein erleben: meine erste Einzelausstellung – in der Galerie ohne Namen in der Waitzstraße in Hamburg.

Die Galerie ohne Namen ist ein besonderer Ort. Sie ist zugleich temporäres Atelier und Ausstellungsraum und lebt von der Idee der Zwischennutzung. Mit viel Herzblut und großem Engagement wird dieses Projekt von René Scheer getragen. Neben seinen eigenen Arbeiten und denen der StammkünstlerInnen Lisa Goltze und Dirk Bathen finden dort regelmäßig wechselnde Einzelausstellungen statt – und diesmal war ich ein Teil davon.
Ein Auftakt trotz Schnee und Blitzeis
Schnee und Blitzeis konnten uns nicht abhalten. Schon das Hängen der Bilder war von Vorfreude und Leichtigkeit geprägt. Es war ein besonderer Moment, mich mit René auszutauschen, die eigenen Arbeiten im Raum zu sehen, ihnen Platz zu geben und zuzuschauen, wie sie miteinander in Dialog treten.
Die Vernissage am Mittwoch war dann ein wunderbarer Auftakt. Trotz der winterlichen Straßenverhältnisse kamen viele liebe bekannte und unbekannte Menschen. Der Abend war erfüllt von intensiven Gesprächen, herzlichem Lachen und berührenden Begegnungen. Für mich ist etwas ganz Besonderes, die eigenen Werke nicht nur zu zeigen, sondern sie im Austausch mit anderen lebendig werden zu lassen und unterschiedlichste Perspektiven dazu zu diskutieren. Zudem war es das erste Mal, dass ich meine unterschiedlichen „Tierwelten-Serien“ gemeinsam zeigen konnte.
Begegnungen, Gespräche und Zeichnungen
An den folgenden Tagen war ich jeweils nachmittags selbst in der Galerie vor Ort. In der ruhigeren Atmosphäre entstanden neue Zeichnungen, während gleichzeitig Raum für tiefgehende und sehr persönliche Gespräche mit den BesucherInnen war. Diese Momente – das gemeinsame Schauen, Fragen, Erzählen und Interpretieren – haben die Ausstellung für mich besonders gemacht.
Zur Finissage am Sonntag kamen noch einmal viele BesucherInnen. Ein schöner, runder Abschluss mit noch einmal viel Austausch und Verbundenheit.
Von Herzen danke
Mein herzliches Dankeschön gilt allen, die sich trotz wilder Straßenverhältnisse – teilweise nach stundenlanger Anreise – auf den Weg gemacht haben. Ihr habt diese Ausstellung mit Leben gefüllt und sie zu einer rundum gelungenen, unvergesslichen Erfahrung für mich gemacht.











